Neonazistisches „Heldengedenken“ in Dortmund

Im nordrhein-westfälischen Dortmund haben Mitglieder der dortigen rechten Szene aus dem Umfeld der „Autonomen Nationalisten“ ein so genanntes „Heldengedenken“ organisiert. Rund 80 Neonazis trafen sich in der Nacht vom zwölften auf den 13. November am Kaiser-Wilhelm-Denkmal in Dortmund-Hohensyburg um den im Zweiten Weltkrieg gefallenen deutschen Soldaten zu gedenken.

In der rechten Szene werden Wehrmachtsoldaten und SS-Mitglieder als Helden gefeiert und auf geschichtsverdrehende Weise als Opfer vermeintlicher Allierter Gräueltaten dargestellt.

Die unangemeldete Versammlung wurde im Vorfeld nicht öffentlich beworben und ausschließlich szeneintern bekanntgemacht.

Auch Mitglieder der „Autonomen Nationalisten Bückeburg“ beteiligten sich an der Aktion als FackelträgerInnen. SzenekennerInnen werten die Teilnahme an der konspirativ organisierten Veranstaltung als einen weiteren Hinweis für die fortschreitende Vernetzung der Bückeburger Nazigruppierung innerhalb der bundesweiten Szene.


Advertisements

0 Responses to “Neonazistisches „Heldengedenken“ in Dortmund”



  1. Leave a Comment

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out /  Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out /  Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out /  Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out /  Change )

Connecting to %s




Advertisements

%d bloggers like this: